WANN – wenn nicht jetzt?

in welche aktien investieren

Aktien kaufen klever gelöst

Auf unsere neuen Seite berichten wir über Aktien kaufen bei barlach-muenster.de

 

Aufgenötigter Passivität mit Aktivität begegnen! – Selbst gemachte Erfahrungen von Betroffenen sowie Wissen aus der Arbeit für und mit Opfern und deren Angehörigen einzubringen und umzusetzen, das war die Intention, als engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Opfer einer Straftat wurden und deren Angehörigen sowie Bürgerinnen und Bürger, die seit vielen Jahren beruflich mit der Problematik der Opferbelange befasst sind, im Februar 2001 in Frankfurt/Main die

Deutsche OPFERHILFE
– Hilfe und Beratung für Opfer von Straftaten –

ins Leben gerufen haben. Menschen also, die wissen, worüber sie reden. Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,

 

Opfern von Straftaten und deren Angehörigen qualifizierte Beratung und Begleitung, orientiert an den individuellen Bedürfnissen zu gewähren;

öffentlich für die berechtigten Belange der Betroffenen einzutreten.


So umfasst das Hilfsangebot neben der ausführlichen Aufklärung über die Rechte und Pflichten der Opfer einer Straftat, wie etwa im Rahmen des Opferschutzes, der Opferentschädigung, etc.:

 

– persönliche Begleitung / Beistand
– Selbsthilfegruppen
– kompetente Hilfe
> juristisch
> medizinisch
> therapeutisch
– Vermittlung weiterer möglicher Hilfen.


Einer der Schwerpunkte der Arbeit der Deutsche OPFERHILFE  – Hilfe und Beratung für Opfer von Straftaten – ist es, Menschen, die Opfer einer Straftat wurden und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Denn – auch in unserer heute so fortschrittlichen Gesellschaft wird den Opfern von Straftaten und deren Angehörigen nicht genügend oder gar keine Aufmerksamkeit zuteil:

Die Sensation – ein Moment – und dann hat alles wieder seinen „normalen“ Lauf zu nehmen. Dass dies nicht so ist, nicht so sein wird, wissen die Initiatoren nur zu gut. Nichts ist mehr so, wie es einmal war, wird niemals wieder so werden. Es bleibt alles anders! Erfahrungen, die wir als Betroffene selbst und als Begleiter der Betroffenen machen mussten! Opfer einer Straftat zu werden bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen immer LEBENSLÄNGLICH.

Für die Betroffenen ist – im Gegensatz zum Täter – nichts selbstverständlich. Sie müssen ihre berechtigten Ansprüche und Belange noch immer in unverträglich langen und beschwerlichen Behörden- und nicht selten Gerichtsverfahren durchsetzen / erkämpfen. Das steht einer geordneten Aufarbeitung des Tatgeschehens entgegen. Denn mit dem Urteilsspruch für den Täter (so er denn ermittelt, angeklagt und verurteilt wird) ist nicht automatisch das Leid der Betroffenen „aus der Welt“.

Die Deutsche OPFERHILFE fordert z. B. dass die straf- und Sozialrechtlichen Verfahren zügig abgewickelt werden, nicht nur im Interesse der Opfer, sondern im Interesse aller Beteiligten. Die Gerichte sollten in Ausübung des Opferschutzes und der schnellen Verfahrensabwicklung die Möglichkeit des Adhäsionsverfahrens ausschöpfen, d. h., Entscheidung des Strafgerichtes über die zivilrechtlichen Ansprüche des Opfers gegenüber dem Täter (Schadensersatz, Schmerzensgeld, etc.) und somit Vermeidung eines erneuten langen zivilrechtlichen Verfahrens und auch Kostenersparnis. Der Gesetzgeber sollte den Opferschutz – Opferanwalt auf Staatskosten und einkommensunabhängig – ausbauen: wie z. B. für Opfer im Jugendstrafverfahren. Wenn besonderer Schutz des jugendlichen Straftäters, dann erst recht auch hier Schutz des Opfers; das gleiche muß für nächste Angehörige (Hinterbliebene) bei Tötungsdelikten möglich sein, ein Selbstverständnis. – Also Opferanwalt auf Staatskosten und einkommensunabhängig auch hier!

Der Forderungskatalog umfasst weiterhin eine zügige Abwicklung der Opferentschädigungsverfahren bei den Behörden (Versorgungsämter, Unfallkassen, Berufsgenossenschaften, etc.). Nach vorliegenden Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass Anträge zunächst einmal nicht in dem erforderlichen Umfang beschieden werden, sondern in der Mehrzahl die Betroffenen ihre berechtigten Ansprüche auf Anerkennung als Opfer einer Straftat und Opferentschädigung erst nach Durchführung eines Widerspruchsverfahrens und nicht selten in einem Klageverfahren – durch mehrere Instanzen – vor den Sozialgerichten anerkannt bzw. zugesprochen bekommen. Diese Verfahren ziehen sich über Jahre hin und bedeuten für die Opfer und ihre Angehörigen große Kraftanstrengungen. All dies trägt nicht dazu bei, für die Betroffenen eine geordnete Bewältigung der tatbedingten Belastungen physisch und insbesondere auch psychisch zu fördern bzw. zuzulassen. Die Macht  d e r  Täter! Die Ohnmacht der Opfer!